(Reference: Photo by me, Cover by Harper Collins)
Achtung: Dies ist der zweite Band einer Trilogie. Hier könnt ihr euch die Rezension zu Band 1 ansehen.
America still isn't sure where her heart lies. When she's with Maxon, she's swept up in their new and breathless romance, and can't dream of being with anyone else. But whenever she sees Aspen standing guard around the palace, and is overcome with memories of the life they planned to share. With the group narrowed down to the Elite, the other girls are even more determined to win Maxon over--and time is running out for America to decide.
Just when America is sure she's made her choice, a devastating loss makes her question everything again. And while she's struggling to imagine her future, the violent rebels that are determined to overthrow the monarchy are growing stronger and their plans could destroy her chance at any kind of happy ending.
(Quelle: Harper Collins)
Ich habe das Buch, wie auch The Selection davor, in einer Sitzung gelesen, die-ganze-Nacht-lang.
Zu Beginn des Buches war ich positiv überrascht, alles lief »wie am Schnürchen« und ich war innerlich befriedigt und habe mich auf schöne Lesestunden gefreut. Doch dann passiert dieses schon im Klappentext angeguckt mysteriöse Ereignis, was alles erschüttert und der Geschichte Dramatik gibt und sich alles wendet. Dieser Punkt wird ungefähr nach einem Drittel des Buches erreicht. Danach empfand ich persönlich jede Seite als Qual. Ich konnte nur den Kopf schütteln über die Naivität der einzelnen Personen und deren Handlungen. Diese Ohnmacht und Unfähigkeit sich nicht einmal hinzusetzen und sich normal unterhalten zu können (wie erwachsene Menschen). Dieser Zustand hielt bei mir ungefähr bis zum fünft letzten Kapitel an, danach wurde es wieder besser.
Der Schreibstil von Kiera Cass hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert. Ich hatte jedoch das Gefühl, wie auch schon beim ersten Band, dass die Rebellen auf Zwang in die Geschichte hineingedrückt werden. Damit das Genre der Dystopie noch passt und um vermeintliche Spannung in die Geschichte zu drücken. Die Beziehung zwischen den einzelnen Mädchen wird kaum beschrieben, der Fokus liegt auf der Beziehung zwischen America, Maxon und America, Aspen.
Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, wer sich diese Lektüre vornimmt, der weiß, auf was er sich einlässt (wenn er den ersten Teil gelesen hat), denn am Konzept wird nichts geändert. Es ist eine leichte, seichte Lektüre mit einfacher Sprache und schnell zu lesen. Leider konnte The Elite den Unterhaltungsgrad vom Vorgänger nicht erreichen, da ich mehr fassungslos war, als unterhalten wurde.
Ich fand jedoch auch, dass der zweite Band nicht hätte sein müssen. In mir kam beim Lesen immer mehr die Frage auf, ob nicht sonst ein längerer Einteiler auch gereicht hätte? Nichtsdestotrotz bin ich trotzdem froh, das es insgesamt drei Teile gibt (der dritte Teil wird »The One« heißen) und mich der letzte Teil hoffentlich wieder so begeistern wird wie der Erste.
Nachtrag zu meiner Stimmung beim lesen
Ich hoffe wirklich das im letzten Teil America und Maxon wieder zusammenfinden (sonst wandern alle Teile in den Müll ;).

























